Fischereiverein erwirbt den Steinbruch in Neusorg

Neue Wege geht künftig der Fischereiverein Neusorg bei der Nutzung des Steinbruchs. Auf Anfrage erklärte Vorsitzender Thomas Lautenbacher, im Steinbruch soll gemeinsam mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Tirschenreuth unter der Mitarbeit eines Sachverständigen ein Musterprojekt geschaffen werden. Dazu zähle auch die Einrichtung eines Bereichs für seltene Tiere.

Unterbunden werden müsse die permanente Umweltverschmutzung. Ungebetene Sonnenanbeter, die sich mit Creme vor der Sonneneinstrahlung schützen und dann baden, bildeten ein Problem. Diese Cremes könnten den nur mit Grundwasser gespeisten See umkippen lassen.

In Kürze werde der Fischereiverein Badeverbotsschilder aufstellen. Damit sollen auch die in der Vergangenheit vorherrschenden und ausufernden Saufgelage auf dem Gelände mit zurückgelassenen Getränkebehältnissen unterbunden werden. Jede Grünabfall- und Schuttablagerung auf dem Steinbruchgelände werde künftig zur Anzeige gebracht, machten die dem Naturschutz verbundenen Fischerfreunde deutlich.

Die Grüße der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Peter König den Mitgliedern des Fischereivereins. Er lobte den guten Besuch der Jahreshauptversammlung, vor allem der vielen Jugendlichen. Das Jahr 2013 sei ein gutes Jahr in der Zusammenarbeit zwischen den Angelfreunden und der Gemeinde gewesen. Bei den Bemühungen um den Ankauf des Steinbruchareals konnten die Mitglieder des Fischereivereins die unterste Naturschutzbehörde im Landkreis Tirschenreuth davon überzeugen, dass die Pflege gesichert sei. Nur deshalb trat diese vom Vorverkaufsrecht zurück und die Angler konnten den Steinbruch mit Umfeld erwerben. Damit bewiesen die Fischer, dass sie dem in sie gesetzten Vertrauen gerecht werden und die Arbeitseinsätze im Steinbruch von Erfolg gekrönt waren, unterstrich das Gemeindeoberhaupt.

Es bestätigte, das Heimatgewässer Steinbruch sei überlebenswichtig für den Fischereiverein. Der Bürgermeister dankte dem Verein für den Mut zur Investition in das Angelgewässer und versprach einen Zuschuss von 3 900 Euro, der in Kürze ausbezahlt werde. Abschließend lobte er die Fischer für die Bereitschaft am Kreisjugendtag mitzuwirken. 

 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.